Turnfahrt 2025
Am Samstag, dem 20.09.2025, ging der Turnverein Wislig auf die alljährliche Turnfahrt. Dieses Jahr führte sie uns in den Kanton St. Gallen, genauer gesagt ins Sarganserland. Um 6:40 Uhr startete unsere Reise in Wislig. Alle Teilnehmer aus der Gemeinde kamen mehr oder weniger pünktlich, und die restlichen Teilnehmer stiessen in Illnau und Effretikon zur Gruppe dazu. Über Zürich reisten wir mit guter Stimmung und genügend Essen und Trinken nach Sargans.
Dort angekommen führte uns unsere Reise in den Hagerbach-Versuchstollen. In diesem Tunnel gibt es neben vielen Löchern und Schiessanlagen auch eine gemütliche Beiz. Mit viel Genuss genehmigte man sich dort das eine oder andere Getränk. Einer verspürte dabei einen besonders grossen Durst auf Zwetschgenlutz und verpasste dadurch beinahe die sagenumwobene Führung.
In der Führung ging es nicht nur um den Tunnelbau in der Schweiz, sondern auch um viele Luftballons und einige Stollenmaschinen mit steckendem Schlüssel. Am Schluss folgte eine laute Sprengdemonstration mit Tinnitusgefahr, zum Glück schützen alle ihr Gehör mit suvakomforten Mitteln.
Nicht lange danach ging es mit der Palfriesbahn hinauf in die Höhe. Von der Bergstation bis zur Übernachtung war es ein Spaziergang von 10 bis 40 Minuten, je nachdem, wann man bei der Bahn ankam. Ein Grossteil der Gruppe kam wie geplant nach dem Mittag bei der Hütte an und versorgte sich mit Speis und Trank bis zur Hauptattraktion des Tages, der Wanderung mit Spezialprogramm des OT.
Zwei Teilnehmer aus der Spitzengruppe hatten unterwegs mit Beschwerden zu kämpfen und mussten leider einen taktischen Zwischenschlaf einlegen. Man munkelte, dass einer von ihnen das Ganze später bereute und sich dementsprechend den Rest des Wochenendes ruhig verhielt. Der Rest der Spitzengruppe war fit und erreichte die nächste Beiz in beachtlicher Zeit. Dort wartete die Attraktion des Tages, fast auf dem Gipfel stand ein Barren, natürlich liess es sich die stolze Turnerschar nicht nehmen, dort ihr Können zu zeigen.
Kurz danach ging es weiter hinunter zur nächsten Beiz, von wo ein Taxi zur Übernachtungsmöglichkeit fuhr, ein Angebot, das von der ganzen Gruppe gern genutzt wurde. Der Rest der Gruppe, man sagt, die Alten und der Robin, verpassten die Gondel ganz knapp. Dafür entdeckten sie ein nahegelegenes Weingut mit Degustationshalle. Dieses Angebot war zwar sehr gut, führte aber zum Dilemma, dass man ja doch noch auf den Berg zur Unterkunft musste. Das wurde zum Glück gut gelöst, denn im Verein hält man zusammen. Das zeigte sich auch bei der Rückkehr der schläfrigen Ausreisser, die freundlich in die Gruppe aufgenommen wurden. Diese Gruppe machte einen sehr guten Eindruck und hielt diesen auch tapfer bis zum Ende des Abends durch.
Nach einiger Zeit trafen auch die Wanderer bei der Unterkunft ein, und alle freuten sich aufs wohlverdiente Abendessen. Der Rest des Abends wurde gemütlich mit Spielen verbracht und mit dem einen oder anderen Glas Rotwein oder Wasser. Später, als das Bedürfnis nach Schlaf langsam grösser wurde, zeigte sich die Bedienung erfreulich unkompliziert. Ein Harass Spezli durfte mit bis zu den Schlafgemächern mitgenommen und selbstverständlich dort auch konsumiert werden.
Am Sonntag haben wir uns an einem guten Frühstück in der Hütte nochmal gestärkt, bevor wir uns auf den weg zur Bergstation gemacht haben, um wieder ins Tal zu fahren doch unser Reiseleiter teilte uns mit das ein gruppe es nicht auf den Bus schaffen wird. Die die es geschafft haben waren auf dem weg in den Flumserberg die letzten mussten noch auf den Bus warten doch bei einer guten Flasche wein war die zeit gut auszuhalten. Leider fand es einer eine gute Idee seinen Adiletten in den Misthaufen zu werfen. Nach einer stunde konnte der Rest dann auch in den Bus steigen und in die Flums Fahren. Angekommen sind sie mit dem Bähnli den Berg rauf gefahren auf dem Berg haben dann alle wieder zusammengefunden und sich bei einem Bier in der Prodalp Hütte entspannt nach einer weile Haben wir uns auf den weg gemacht in die Chrüz Hütte, um dort unser Mittagessen zu geniessen. Als alle wieder bei Kräften waren, haben wir uns auf den weg gemacht, denn unser Reiseleiter hatte noch etwas geplant. Nach einer kurzen Wanderung kamen wir auch schon in der Sennästube an wo wir eine kleine Führung der Käserei bekommen, haben nach der Führung haben wir noch selbst Käse herstellen dürfen nach einer kleinen Einführung mussten wir dann schon selbst mitanpacken zwei auserwählte mussten sich mit Gummistiefel und schürzte bekleiden. Eine der beiden bekam dabei sehr heiss doch das Problem wurde schnell gelöst. Ein paar fanden es jedoch nicht so spannend und haben sich draussen bei einem guten Fondue unterhalten. Leider war nur ein Fondue möglich da beim Auskratzen der Boden rausgefallen ist. Nach der Aktivität haben wir uns noch in die garten Wirtschaft gesetzt und uns bei einem Bier entspannt. Alls wir uns wieder auf den weg gemacht haben stellten wir fest, dass wir noch eine Kiste Bier hatten, doch das war kein Problem den wir nahmen sie einfach mit. Wir sind dann zur Bergstation gelaufen und haben den Bus zum Bahnhof genommen und mit den Zug sind wir dann nach Hause gefahren.
ETF Lausanne Einzelwochenende
Mittwoch:
Am Mittwochabend, dem 11. Juni 2025, reiste unsere erste Delegation der Zehnkämpfer nach Lausanne. Genauer gesagt: nach Froideville, auch liebevoll Freudwil genannt, in ein Pfadiheim, dass uns von Mittwoch bis Freitag als Unterkunft diente und erholsamen Schlaf garantierte. Durch die abgelegene Lage des Hauses verbrachten wir eine ruhige Nacht, sodass wir am nächsten Morgen erfrischt in den Wettkampf starten konnten.
Donnerstag:
Am Donnerstagmorgen um 6:20 Uhr reiste dann auch die zweite Delegation der Zehnkämpfer an. Ganz typisch für den Vize-OT wurde ein kleiner Umweg über Winterthur in Kauf genommen, damit auch er in seinem Heimatdorf einsteigen konnte.
In Froideville war man ebenfalls früh auf den Beinen, um die 40-minütige Anreise ins Stadion Olympique anzutreten und um acht Uhr bereit für die erste Disziplin zu sein: den 100-Meter-Lauf, der allerdings schon mit Verspätung stattfand, diese zog sich durch den ganzen Tag. Ebenfalls starteten 3 Frauen in ihren Vierkampf, welchen sie über den ganzen Tag absolvierten und mit dem 800 abschlossen.
Nach dem verspäteten 100-Meter Start ging es für die erste Gruppe weiter zum Weitsprung. Der war laut einigen Mitturnern eher untypisch, der Sand hatte eine Steigung, die man eher bei Bergturnfesten erwartet hätte, ganz klassisch gesagt bergauf statt gerade bis bergab.
Inzwischen traf auch die zweite Gruppe im Stadion ein, nach einem kleinen Zwischenfall im Bus, als jemand die Notwendigkeit eines festen Griffs unterschätzte. Auch sie begannen mit dem 100-Meter-Lauf, in dem glamouröse Zeiten gelaufen wurden man munkelt von mehreren persönlichen Bestzeiten, die um über eine Sekunde verbessert wurden.
Fast gleichzeitig begannen die Älteren mit dem Kugelstoßen, bei dem einige die 10 Meter Marke knackten. Danach ging es weiter zum Hochsprung, wo nicht nur die Spezialisten glänzten auch ein Werfer namens Joel meisterte die 1.70 Meter.
Pünktlich zum Mittagessen und damit auch zum Weitsprung der Jüngeren (inklusive Kevin) – wurde die lang ersehnte Lasagne und Penne gegessen. Die allgemeine Essenslage war eher schlecht es gab nämlich nur trockene Gipfeli und das überschaubare Angebot der benachbarten Tamoil-Tankstelle, welche das Geschäft des Jahrhunderts machte.
Beim Weitsprung der Jüngeren wurde der „Sand-Berg“ mit leichter Turbenthaler Hilfe wieder in ein Tal verwandelt, was gute Resultate zur Folge hatte. Danach ging es zum Kugelstossen, das mehr oder weniger gut kam mit doch glücklichen Gesichtern aber auch manch einem schlechterem Gefühl.
Dank der Verspätungen konnten alle den 400-Meter Lauf der Älteren mitverfolgen. Dort wurden starke Zeiten gelaufen, unter anderem eine 54er-Zeit von Nico. Diese wurde zunächst fälschlicherweise als 59er notiert, doch dank vereinsinternem Videomaterial konnte das Missverständnis geklärt werden.
Der Hochsprung der Jüngeren lief ebenfalls gut und es folgte eine doppelte Vorbereitung auf den 400-Meter-Lauf, da selbst die Kampfrichter sich uneins waren, wann der nächste Start wirklich sei. Auch dieser Lauf brachte starke Ergebnisse.
Damit war der erste Wettkampftag für beide Gruppen abgeschlossen. Ein Grossteil machte sich auf den Weg zum Festgelände, einige gingen noch den K5-Wettkampf von Aline schauen, den sie mit guten Noten beendete. Danach reisten die Zuschauer mehr oder weniger direkt wieder zurück nach Froideville, unter anderem mit dem sicheren Fahrer Ibrahim.
Freitag:
Wieder um ca. 06:00 Uhr stand diesmal die junge Delegation auf und reiste nach Lausanne. Heute funktionierte der Zeitplan deutlich besser, und man konnte pünktlich starten. Auch in der Turnhalle wurde nun wieder geturnt das K Herren stand an. Diese Turnten Michi und Simi, mit Erfolg schlossen sie diesen auch ab.
Den Auftakt machten die 110-Meter-Hürden mit erfreulich guten Zeiten. Danach folgte das Speerwerfen, das durchweg starke Resultate lieferte. Zeitgleich starteten einige der älteren Zehnkämpfer im Turnwettkampf, angeführt von Nico mit beinahe 27 Punkten trotz harter Sprungwertungen. Urs Rümmeli und Wäde Schoch starteten bei den 35+ und erzielten mit 28.5 bzw. 27.5 Punkten sehr gute Ergebnisse. Ebenfalls starteten einige Frauen in den Turnwettkampf. Mara und Pascale holten jeweils sogar eine Auszeichnung.
Für die Zehnkämpfer ging es weiter mit dem Diskus besonders Mario stach mit einem Wurf über 30 Meter heraus. Danach starteten die Jüngeren im Stabhochsprung. Zeitgleich starteten die älteren mit Hürden, dort blieben einige Läufer unter 20, manche sogar unter 19 Sekunden – trotz erneutem Hürden-Wisi in Form von Joel.
Im Stabhochsprung überzeugten die Jungen, unter anderem mit einem 3-Meter-Sprung. Die Älteren durchliefen denselben Ablauf und erreichten im Speerwurf mit Würfen von über 40 Meter viele Punkte. Joel warf im Diskus ebenfalls über 30 Meter. Beim Stabhochsprung lieferten sich Philipp, Lukas und Nico einen Dreikampf, alle sprangen 3.20 Meter.
Zum Abschluss des Wettkampfs stand der 1500-Meter-Lauf an. Xander und Florian liefen bei den Jüngeren nahe an die 5-Minuten-Marke. Bei den Älteren fungierte Cyrill als Pacemaker und verhalf mit seinem Einsatz zu zahlreichen schnellen Zeiten die schnellste war 5:05 Minuten.
Damit ging ein erfolgreicher Zehnkampf zu Ende. Herzliche Gratulation an alle, insbesondere an Nico und Raul mit jeweils knapp 5000 Punkten und einer Auszeichnung. Ebenfalls erkämpften sich Philipp und Mario eine Auszeichnung. Danach wurde ausgiebig auf dem Festgelände gefeiert bis tief in die Nacht mit teils sehr komfortablen Schlafplätzen.
Samstag:
Am Samstag ging es wieder in aller früh los. Sarina startete in ihren K6 Gerätewettkampf. Die Zeit danach wurde genutzt, um im Stadion die Leichtathletik-Wettkämpfe zu verfolgen. Drei Frauen der Damenriege starteten im Siebenkampf, doch leider konnte Diana diesen nicht selbst beenden. Trotzdem gab es viele starke Leistungen, besonders Mara überzeugte im 200-Meter Lauf. Ebenfalls starteten Marielle und Roger an diesem Tag im Sie und Er, nach einem sehr erfolgreichen Wettkampf erreichten sie, den Starken 8. Rang.
Um 18:00 Uhr traten Joey und Silvan im K6-Wettkampf an, den sie trotz der enormen Hitze mit Bravour abschlossen. Danach ging es wieder aufs Festgelände, wo die Nacht fast zwischenfallfrei verlief. Ein bis zwei erschrockene Gesichter am frühen Morgen sprechen aber für sich.
Sonntag:
Am Sonntag wurde der Siebenkampf der Frauen fortgesetzt. Für Diana sprang kurzfristig eine neue Turnerin ein, die den Wettkampf trotz ursprünglichen anderen Heimreisepläne mit guten Ergebnissen abschloss. Ausserdem starteten zwei Mitglieder des Turnvereins im Sechskampf und erzielten gute Resultate. Besonders Dennis meisterte seinen ersten 1000-Meter Lauf, welcher scheinbar doch an den Kräften zehrte.
Zum Abschluss trat Cedric noch im K7-Wettkampf an, begleitet von den etwas älteren Fans aus dem MTV und FTV. Auch er beendete den Wettkampf souverän.
Die Heimfahrt nach vier intensiven Tagen Turnfest war dann doch eher zu anstrengend. Auf der Rückfahrt holten einige erst einmal dringend benötigten Schlaf nach. In einem offenbar sehr bequemen Abteil des Zuges schliefen fast alle bereits kurz nach der Abfahrt ein.
Skiweekend 2025 Savognin
Da sich einer der Turner im Vorfeld verletzt hatte und den weiten Weg zu Fuss von der Tollenstrasse zur Alten Post völlig unterschätzte, konnte der Nüssli- Car erst um 06:47 abfahren. Die kleine Verspätung forderte von der Russiker Delegation Geduld und warme Kleidung.
In Savognin angekommen wurden sofort die Zimmer bezogen, um keine Zeit zu verlieren. Danach ging es zum Parkplatz der Talstation, wobei fahrerisches Geschick von Hasi verlangt wurde.Schnellstmöglich wurde der Car verlassen, um rasch auf die Gondel zu gelangen. Ein Turner merkte nach dreiviertel des Weges, dass er seine Influencertätigkeit nicht ohne sein Natel erstellen konnte und musste nochmals zurück.Da Wisi schon bei der Gondel mit den Billetts wartete, ging es recht zügig bis die Turner auf dem Berg waren. Leider gingen irgend wann die Tickets aus, da organisierte Sparfuchs Janosch kurzerhand noch schnell 2 Billetts für Jugendliche. Oben auf dem Berg teilte sich die Gruppe je nach fahrerischem Können auf. Die zwei Verletzen machten sich auf den Weg zu James, um die besten Plätze für den Tag zu sichern. Der Tag wurde bei schönstem Winterwetter in vollen Zügen genossen.
Am Abend wurde im Roggisbeitzli ein Fondue gegessen. Manche hatten schon über den ganzen Tag die feinen Menüs der Bergrestaurants genossen und hatten nicht mehr so viel Hunger.
Vor, während und nach dem Essen heizte der DJ gehörig ein. Da wir auch noch mehrere Star-Coiffeure dabei hatten, konnte der Doppelsieg der Frauen im Slalom in echter Schweizer Manier gefeiert werden. Es gab aber doch einige, vor allem Nichtturnende, die schüchtern waren und die Freude gar nicht zeigen konnten. Um 22 Uhr gingen alle vorbildlich mit dem Taxi runter ins Tal, um sich zu betten.
Am Sonntagmorgen freuten sich fast alle auf das Zmorgebuffet. Die einen hatten aus Angst vor Diebstahl ihre Skiausrüstung am Abend so gut versteckt, dass sie erstmals gesucht werden musste.
Mit vollem Elan wurde bei schönstem Wetter zum zweiten Mal der Berg erklommen. Die einen machten dies so schnell, dass der Magen nicht ganz mithielt, dafür verewigten sie sich bis zum nächsten Schneefall auf der Piste. Aus Angst vor dem Rückreisestau wurde die Abfahrtszeit auf 17:30 zurück verlegt. Und siehe da, alle waren pünktlich beim Abreiseort. Schnell noch das Gepäck bei der Unterkunft schnappen und schon ging die Rückreise los. Wie sich herausstellte, war die spätere Rückreise doch noch zu früh und wir gerieten trotzdem in den Stau. Es gab Frauen die dadurch zum Hunger- Monster wurden. Zum Glück reagierte Hasi geistesgegenwärtig und hielt sofort bei der nächsten Autobahnraststätte an. So wurde weiteres Eskalieren der Situation verhindert. Um 20:30 Uhr waren wir müde aber glücklich wieder Zuhause .
Danke an die Firma Nüssli für den professionellen Transport und Janosch für das Organisieren.